Team Charta

Die Team Charta ist die Verfassung des Teams

In der Team Charta ist kurz umrissen, wie das Team miteinander umgehen will, welche Regeln man sich gibt oder: »Wie wollen wir uns organisieren?«

Die Team Charta definiert beispielsweise …

  • Die Dauer von Sprints, deren Starttage und Scrum-Termine: etwa »Sprints dauern zwei Wochen und beginnen an Dienstagen.«
  • Die Definition einer Projektwoche — auch für den Dienstleister, der meist 4 statt 5 Tage on-site arbeitet.
    Beispiel: »Eine Woche ist eine 4-Tage-Woche von Montag bis einschliesslich Donnerstag.«
  • Wer ist im Entwicklungsteam?
  • Welche Rollen, welche Fähigkeiten haben wir? (z.B. Market of Skills als Übung, um die versteckten Vor-Erfahrungen und Fähigkeiten anderer zu erfahren).
  • Welche Teamregeln geben wir uns? Beispiel: kein Döner am Arbeitsplatz essen, pünktlich starten, pünktlich enden.
  • Was akzeptieren wir, was ist gewünschtes Verhalten, was mögen wir nicht?
  • Wie gehen wir mit Abwesenheiten um?
  • Was ist unsere Kernarbeitszeit?
  • Wie führen wir das laufende backlog refinement durch?
  • Wie schätzen wir, mit welche/n Methoden?
  • Wann führen wir das Sprint Planning durch?
  • Wann ist unser Daily?
  • Wann machen wir den Review – und wen laden wir ein?
  • Wie gestalten wir Retros?
  • (…)

Die Ausgestaltung der Team Charta ist ein PBI für Sprint001 und wird auf Wunsch des Teams vom Scrum Master / Agile Coach / Facilitator moderiert.

Noch mehr Möglichkeiten ...

Welches Tooling wählen wir?

  • »Was auch immer zu tun ist, steht im Ticketing.«
  • »Alle Dokumente, Beschreibungen (…) werden im Wiki gemeinsam und transparent bearbeitet.«
  • Jede Komponente hat einen dedizierten owner.
  • »Wir planen in Vierteltagen als kleinste Zeiteinheit bis wir auf story points wechseln und uns an einer Referenzstory normiert haben.«
»Wir wollen Retros machen um besser zu werden und zu lernen. Retro-Ergebnisse sind Tasks für den nächsten Sprint!«

Wie werden Veranstaltungen oder Meetings organisiert, geplant und wie Ergebnisse festgehalten?
  • Beispiel: jedes Meeting hat eine timeboxed Agenda auf einer korrespondierende Wiki-page mit den Ergebnissen (keine Prosa!) und abgeleiteten Tickets.
  • Beispiel: In der Einladung/invite ist der link zur Agenda/Ergebnis-page im Wiki mit drin: jeder kann an der Agenda mitwirken
  • Timeboxing! Meetings müssen nicht zur vollen Stunde beginnen und keine 60min dauern — seid flexibel!
    Wenns durch ist, ist’s vorbei: sind alle Themen besprochen, dann beendet der Initiator den Termin und alle gehen ihren Aufgaben nach.
  • Es ist völlig OK, ein Meeting zu verlassen, wenn du feststellst, dass es für deine tasks keine Relevanz hat oder du nichts beitragen kannst.
Kategorien: Scrum Master
Schlagworte: Teamentwicklung
Contributor: Krishan Mathis
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