Lernreisen

Was sind Lernreisen?

Lernen ist viel mehr als die Teilnahme an einem Training.

Wenn man persönliches und organisatorisches Wachstum aus der Perspektive des/der Lernenden betrachtet verschiebt sich der Schwerpunkt dramatisch.

  • Lernen ist Arbeiten und Arbeiten ist Lernen.  Die Idee der lernenden Organisation muß alle Aktivitäten durchdringen vom Retrospektive-Meeting zur Karriereplanung und vom Produktreview zur emergenten Strategie.
  • Die Ziele werden differenzierter: Zu Anfang einer Lernreise sammelt man mehr Wissen an, mit zunehmender Kompetenz verschiebt sich der Schwerpunkt hin zum Ausprobieren, praktischer Anwendung und Austausch mit anderen Praktikern.
  • Es gibt viele verschiedene Zugänge. Der Kölner sagt “jeder Jeck is anders”. Wir übernehmen diese Perspektive, wenn wir beobachten, wie sich Menschen Fertigkeiten aneignen. Es gibt verschiedene Lerntypen, Kompetenzstufen, Lebens- und Arbeitssituationen, Job-Anforderungen, Kollegen und hundert andere Parameter, die beeinflussen, wie man sich Fertigkeiten aneignet.

Lernen wird modular

Wir stellen Tools für die verschiedenen Stufen der Lernreise für die agilen Rollenbeschreibungen bereit

  • Stories / Szenarien zum Einstieg und zur Motivation. Die ersten Stories sind da, weitere werden folgen.
  • Lernreisen mit definierten Inhalten, Curricula und eTrainings. Als Startpunkt orientieren wir uns am Curriculum der DACH30 Austauschgruppe.
  • Landkarten und Referenzmodelle mit einem Überblick über verwandte Informationen 
  • Und eine Landkarte, die zum Reisen einlädt, braucht Verpflegungspunkte. Das sind unserer Tapas.

Rollen oder die "Agile Gewaltenteilung"

Agile Organisationen betrachten gern die verschiedenen Dimension von Verantwortung separat.

Wenn es stärker darum geht, Aufgaben effektiv, flexibel und kooperativ zu erledigen als die Schuldfrage zu klären, wird es produktiver, daß sich eine Person auf bestimmte Aspekte konzentriert.

Haben Sie es bemerkt?

Diese Arbeitsteilung ist dafür entwickelt worden, die Komplexität der Verantwortung zu reduzieren.

Es kann aber keine der Rollen allein Erfolg haben.
Die Verantwortungen beschreiben mehr Sichten auf das System.
Sie sind nicht dafür gemacht, neue Silos einzuführen.
Sie generieren eine gemeinsame Verantwortung.

Deshalb sehen wir uns diese Bereiche näher an: welche Wirkung haben sie in der Organisation, welche Fähigkeiten sind nötig, um sie zu leben, welche spezifischen Aufgaben resultieren daraus.

Lernreisen für die Agilen Rollen

Fokus

Die Organisation

System-Verantwortung

Was heißt das?

Agile Leader ist nicht spezifisch und noch weniger standardisiert.
Denkt People Lead, Zusammenarbeit mit dem Product Owner (die das beste Produkt im Fokus haben) und Konzentration auf: meine Leute und das Know-How entwickeln und dafür die Umgebung bereitstellen.

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Fokus

Das Produkt

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Produkt-Verantwortung

Was heißt das?

Denkt an “Projektmanager”.
Jetzt ersetzt Projekt durch langfristige Produktverantwortung. Die meisten Vorhaben in Firmen sind keine Projekte Produktverantwortung geht end-to-end und langfristig.

Fokus

Lieferfähigkeit

Liefer-Verantwortung

Was heißt das?

Denkt an “Team Lead”.
Nehmt die Personal-verantwortung weg, damit er/sie sich voll auf das Wohlergehen, die Lieferfähigkeit und die kontinuierliche Verbesserung konzentrieren kann.Wahlweise heisst er/sie auch Agile Master oder Team-Facilitator.

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Fokus

Die Lösung

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Lösungs-Verantwortung

Was heißt das?

Denkt an “gemeinsame Verantwortung” und “Mitdenken beim Produkterfolg”.
Wichtig sind die Worte “gemeinsam” und “Verantwortung”.
Verantwortung als Team und Verantwortung für das Ganze.

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Was nützen mir Lernreisen?

Als Product Owner

Brauche ich einen Begriffsrahmen, mit denen ich den upstream-Teams erklären kann, warum ich in kurzen Zyklen updates über ihren Status benötige.

Adam, der Product Owner
Beate, die Chefin

Als People Lead

Brauche ich ein Alignment meiner Teams auf die Verbesserung der Lieferzuverlässigkeit und Qualitätsmetriken und ihren Fokus auf kontinuierliches Lernen und Verbesserung.

Als Scrum Master

Brauche ich einen zuverlässigen Rahmen, in dem ich die Autonomie meinen Teams schützen kann,

um ihre Motivation, Zusammenarbeit und Verantwortung zu stärken.

Charly, Scrum Master
Esther, the Coach

Als Coach

Brauche ich Ressourcen, mit denen ich die Trainings für meine Teams effektiv unterstützen kann.

Mit einem gemeinsamen Basiswissen und Vokabular haben ich es viel leichter, mich in meinen Trainings und Workshops auf die praktische Umsetzung und das Schaffen gemeinsamer Erfahrungen zu konzentrieren.

Als Entwickler

will ich Unterstützung bei meiner Weiterentwicklung.

Das sehen meine Kollegen auch so, das gilt für jeden einzelnen von uns und auch für das Team, seinen Zusammenhalt und die Lieferfähigkeit.

Daniel, Entwickler
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